Schlomos Feuilleton #13

Der Trialog ist ein Computing-System, das sich mit der Frage beschäftigt, wie man die Welt retten könnte. Im Gegensatz zu Computern besteht der Trialog aus biologischen Rechensystemen, die in Gruppen organisiert sind und über das Thema reflektieren. Wie auch in technischen Rechensystemen gibt es dabei einen Takt, mit der man die Geschwindigkeit der Berechnung angeben kann. Bei Computern in der Regel in MHz. Beim Trialog besteht der Takt aus Abenden, die in Zyklen und Phasen organisiert sind. Jeder Takt hat ein Ergebnis, das aus der gemeinsamen Arbeit nach einer Agenda emergiert. Dieses Ergebnis wird dokumentiert und dient dem nächsten Takt/Schritt als Grundlage. Auf diese Weise entsteht ein selbstbezügliches System, das sich einer Lösung der Frage annähern kann. Die Rechenleistung dieses Systems ist nur durch die Anzahl der Nodes begerenzt, weil die Anzahl der Rechenschritte steigt, je öfter in trialogischen Gruppen über das Thema reflektiert wird, was gleichbedeutend ist mit der Anzahl an Menschen, die sich zu Trialogen zusammenschließen. Auf diese Weise entsteht ein System für die Lösung von allgemeinen Problemen, das zwar technisch augmentiert ist (durch elektronische Dokumentationen und eine allgemeine Augmentierung durch Suchmaschinen und Informationszugänge), das sich jedoch nicht auf eine technische Berechnung verlässt, sondern im Gegenteil auf eine eigenständige, humanistische Lösung beharrt und dabei die Überlegenheit menschlicher Systembildung und Ethik demonstrieren will.

Damit das klar ist.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Schlomos Feuilleton #13

  1. Schlomo sagt:

    🤓👍🍻🙌🎵😜

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.